Zusätzliche Informationen
| Zustand | |
|---|---|
| Marken |
Innenlager: Campagnolo Super Record
Steuerlager: Campagnolo Super Record
Naben: Campagnolo Super Record
Felgen: Gimondi
Mäntel: Tofu Comtura Duo
Bremsen: Campagnolo Super Record
Bremshebel: Campagnolo Super Record
Schalthebel: Campagnolo Super Record
Umwerfer: Campagnolo Super Record
Schaltwerk: Campagnolo Super Record
Kettenradgarnitur: Campagnolo Super Record
Pedale: Campagnolo Grand Sport
Vorbau: 3TTT
Lenker: 3TTT
Sattelstütze: Campagnolo
Sattel: Isca Selle
Rohrsatz: Columbus SL
Rahmenhöhe (c-c): 53,5 cm
Rahmenhöhe (c-t): 55 cm
Oberrohrlänge (c-c): 53 cm
Steuerrohrlänge: 12 cm
Baujahr (ca.): Anfang 80er
Ob Paris-Roubaix, Flandern-Rundfahrt, Gent-Wevelgem oder rLüttich-Bastogne-Lüttich: der Belgier Walter Godefroot konnte so manches große Radrennen für sich entscheiden. Viele seiner Erfolge feierte er dabei auf einem belgischen Flandira-Renner. Doch zum Ende seiner Karriere vertraute er einem italienischen Untersatz: dem legendären Gios Torino Super Record, heute einer der wohl bekanntesten Klassiker überhaupt. Genau auf diesem Rennrad basiert auch dieses mit den Lettern der Eigenmarke Godefroot versehene Prachtstück. Als Beleg dienen etwa das typische GIOS-Blau, die markanten Münzen auf der Gabelkrone oder die vielen liebevoll in den Columbus SL Rahmensatz geprägten Gios-Pantographien. Diese finden sich auch rot untermalt auf der Campagnolo Super Record Sattelstütze wieder. Apropos Super Record: Schaltgruppe und Bremsen aus italienischer Herstellung sind ein weiteres Highlight des Godefroot-Renners. Damals wie heute stand der Name für das Nonplusultra im Bereich der Rennradschaltungen und lässt Radsportler mit der Zunge schnalzen.
Fausto Coppi!
Allein der Klang dieses Namens lässt die Herzen passionierter Radsportfans höherschlagen. Il Campionissimo. Einer der größten Radsportler aller Zeiten. Der Superstar der 1940er und 1950er Jahre. Tour de France, Giro d´Italia, Weltmeisterschaft, Paris-Roubaix, Mailand – Sanremo, Stundenweltrekord – der Italiener hat sie alle gewonnen. Und auch durch seine legendären Duelle mit Landsmann Gino Bartali die Zeitungen gefüllt. Kein Wunder, dass Coppis Name schon zu Lebzeiten in großen Lettern auf seinen Rennrädern prangte. Die Rahmen dazu schmiedeten die Gebrüder Fiorello im Piemont. So wie auch den Sanremo Milano Super. Eine Reminiszenz an Coppis legendären 147-km-langen Soloritt im Jahre 1946. Mit mehr als 14 Minuten Vorsprung auf die ersten Verfolger raste er ins Ziel an der Rivieraküste. Wie sich das für den Campionissimo gehört, gibt sich das Sanremo Milano Super schwer italienisch. Mit Schaltung aus dem Hause Campagnolo, Bremsen vom Aluminium Pionier Giovanni Galli, Lenker und Vorbau von 3TTT. Ein italienisches Schmuckstück der 70er Jahre.